Unser Projekt wurde im September 2005 ins Leben geru

Es gibt Viele die über und zum Thema Mädchenschach sprechen und nur Wenige
die wirklich etwas verändern wollen bzw können. In den meisten Vereinen haben
die Jungs die dominante Rolle und Mädchen sind eher Zufällig anzutreffen. Sie
gelten nicht selten als Schwierig, Weich und langsam im Denken. Sollte es dennoch
einem Mädchen gelingen innerhalb ihres Jahrgangs den Jungs Ebenbürdig zu werden,

muss es sich zumeist doppelt so anstrengen um auch akzeptiert zu werden.
Und dabei spielen Mädchen ein sehr durchdachtes, emotionales und effektives Schach.
Dies sind Erfahrungen die ich im laufe der Zeit gesammelt habe.
Es folgen 3 Aussagen- Komplexe zum Thema Mädchenschach.
Nachzulesen hier

(Autor J. Sommer)

Mädchen brauchen Mädchen, um Spaß am Schach zu haben.

Und Mädchen brauchen Jungs, um stark im Schach zu werden.

  • Mädchen sind den Jungen in den "verbalen" Fähigkeiten überlegen.
  • Jungen sind in "visuell-räumlichen" Fähigkeiten den Mädchen überlegen.
  • Jungen sind in "mathematischen" Fähigkeiten den Mädchen überlegen.
  • Jungen sind aggressiver.

  • Mädchen nehmen weitaus seltener an Turnieren teil.
  • Mädchen investieren weniger Zeit und Energie in Trainingspartien.
  • Mädchen resignieren in Partien eher - und häufig zu früh.
  • Mädchen wenden sich in Phasen des Misserfolgs schneller vom Schach ab.

 

Das Programm ist im Ergebnis der voran gegangenen Thesen aufgestellt worden.

Es sieht vor

1. Die Motivation der Mädchen an mehr Turnieren teil zu nehmen und um dies zu
    fördern

2. Die Organisation von den verschiedensten Turnierformen die Leistung und Spiel

    miteinander verbinden.

3. Die Erweiterung des Trainingsangebotes  innerhalb einer reinen Mädchen- TG

     und innerhalb gemischter TGs

4. "Jahrgangs"- Seminare von Mädchen und Jungs (je 50% der Gruppe)

5. Mädchenfreizeiten mit Schach

6. Zusätzliches Fördertraining der Mädchen- Spitze (1x im Monat)

7. Zusätzliche Mädchenschach- Tage für die Basis (1x im Monat)

Die Umsetzung erfolgt mit den besten Trainern die TuRa aufzuweisen hat.

IM Alexander Bodnar (ELO 2407)

und Eberhard Schabel (DWZ 1807)

Das Programm hat nicht zur Folge, dass die Jungs in ihrer Entwicklung vernachlässigt

werden. Vielmehr geht es um die allgemeine Integration aller Talente.